





PIM-Einführung
→ Ein PIM-System erleichtert die zentrale Datenverwaltung in deinem Unternehmen und sorgt für konsistente Produktdaten.
→ Die Einführung eines PIM-Systems erfordert gründliche Vorbereitung auf verschiedenen Ebenen wie Zielsetzung, Analyse der aktuellen Datenlandschaft und Einbeziehung aller Stakeholder.
→ Die eigentliche Implementierung sollte stufenweise erfolgen: Starte mit einem MVP in ausgewählten Bereichen und rolle das PIM-System Schritt für Schritt auf alle anderen Bereiche aus.
Eine gründliche Vorbereitung entscheidet über Erfolg oder Misserfolg deiner PIM-Einführung. Dabei geht es nicht nur um technische Voraussetzungen, sondern vor allem um ein klares Verständnis deiner Ausgangssituation und Ziele.
Bevor du dich für ein PIM-System entscheidest, solltest du dir ehrlich folgende Fragen beantworten:

Das richtige PIM-System ist entscheidend für den nachhaltigen Erfolg der Implementierung. Die unterschiedlichen PIM-Softwares bieten jeweils verschiedene Lösungen, die zu einem Unternehmen besser passen als zu einem anderen.
In unserem ausführlichen PIM-Softwarevergleich haben wir dir die wichtigsten Features und Funktionen führender PIM-Anbieter aufgeschlüsselt.
Falls du lieber eine persönliche Beratung wünschst, melde dich gerne bei uns – unsere Experten nehmen sich die Zeit für dich, um deine perfekte PIM-Lösung zu identifizieren.
Hole frühzeitig alle relevanten Abteilungen ins Boot – von der Geschäftsführung über Marketing und Vertrieb bis hin zur IT. Denn die Einführung eines PIM-Systems betrifft unterschiedliche Bereiche, und deren Anforderungen sollten von Anfang an einfließen.
Nachdem du Klarheit über deine Ziele und Anforderungen gewonnen hast, geht es an die technische Vorbereitung:
Verschaffe dir einen vollständigen Überblick über alle bestehenden Datenquellen. Das umfasst nicht nur offensichtliche Systeme wie ERP oder CRM, sondern auch versteckte Datensilos in einzelnen Abteilungen (Excel-Listen, individuelle Notizen etc.).
Schau dir den aktuellen Zustand deiner Produktdaten an. Wo gibt es Lücken, Duplikate oder veraltete Informationen? Diese Analyse erleichtert die Entscheidung, ob du die Daten vor oder nach der Migration bereinigst.

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Sind die Vorbereitungen abgeschlossen (Ziele definiert, Stakeholder eingebunden sowie deine Systemlandschaft analysiert und dokumentiert), geht es nun an die eigentliche Implementierung. Mit diesen 7 Tipps stellst du sicher, dass deine PIM-Einführung ein Erfolg wird:
Ein PIM-Projekt benötigt eine starke Verankerung auf Geschäftsführungsebene. Ohne Rückendeckung von oben fehlt oft die nötige Durchsetzungskraft, um Widerstände zu überwinden und Ressourcen freizusetzen. Die Geschäftsführung sollte das Projekt nicht nur absegnen, sondern aktiv vorantreiben und als strategische Investition kommunizieren.
Dennoch muss das gesamte Unternehmen in die Einführung einbezogen werden. Ein fehlendes Change Management und Enablement führen dazu, dass nicht jede Abteilung gleichermaßen mit dem neuen PIM arbeitet – und das Problem der Datenfragmentierung bleibt weiterhin bestehen.
Unser Tipp: Definiere einen Executive Sponsor, der regelmäßig über den Projektfortschritt informiert wird und bei Bedarf Entscheidungen auf Führungsebene herbeiführen kann. Unterweise alle Mitarbeiter außerdem in Schulungen, bei denen sie über die richtige Nutzung des PIM-Systems sowie dessen wahren Vorteile lernen.
Produktdaten sind ein wertvolles Gut und müssen dementsprechend geschützt werden. Im PIM-Kontext bedeutet Datensicherheit mehr als klassische IT-Security:

Ein geläufiger Fehler bei der PIM-Einführung ist, alles auf einmal umsetzen zu wollen. Ein „Big Bang“-Ansatz führt jedoch häufig zu Überforderung und dadurch zu Verzögerungen sowie Frustration bei allen Beteiligten.
Setze stattdessen auf eine stufenweise PIM-Implementierung:
Dieser Ansatz reduziert Risiken, schont Ressourcen und sorgt für schnelle, sichtbare Erfolge, die das Projektteam motivieren.
Klingt zunächst paradox, passiert aber häufiger als gedacht: Das PIM-System, das eigentlich Datensilos auflösen soll, wird selbst zum isolierten System. Das geschieht, wenn die Integration in deine bestehende IT-Landschaft vernachlässigt wird.
Ein PIM entfaltet seinen vollen Mehrwert erst durch nahtlose Vernetzung:
Unser Tipp: Achte bei der Systemauswahl auf offene Schnittstellen (APIs) und vorhandene Standard-Konnektoren. So stellst du sicher, dass dein PIM zum Herzstück deiner Datenlandschaft wird – und nicht zur Insellösung.
Info
Wenn du wissen möchtest, in welchen Situationen PIM-Systeme mit anderen gängigen Datenverwaltungs-Systemen optimal harmonisieren, können wir dir unsere Systemvergleiche empfehlen:
Das Datenmodell ist das Fundament deines PIM-Systems. Es legt fest, wie Produkte, Attribute, Kategorien und Beziehungen strukturiert sind. Ein sauber konzipiertes Datenmodell erleichtert die tägliche Arbeit und macht das System zukunftsfähig.
Diese Fragen helfen dir bei der Konzeption:
Unser Tipp: Orientiere dich am Konzept des „Golden Record“ – einem Master-Datensatz, der alle Informationen enthält, die du für sämtliche Ausgabekanäle benötigst. Der Golden Record bezeichnet die umfassendste, genaueste und verlässlichste Repräsentation einer Entität (z. B. Kunde, Produkt, Lieferant etc.). So vermeidest du Redundanzen und stellst die Konsistenz deiner Produktinformationen sicher.
Die Datenmigration ist oft der anspruchsvollste Teil einer PIM-Einführung. Die zentrale Frage ist dabei: Sollst du deine Daten vor oder nach der Migration bereinigen?
Wir empfehlen für die meisten PIM-Einführungen, vor der Migration eine Basisbereinigung durchzuführen:
Das PIM-System ist kein Selbstzweck – es dient dazu, deine Produktinformationen effizient an alle relevanten Kanäle auszuspielen. Dabei reicht es nicht, Daten einfach zu exportieren, denn jeder Kanal hat eigene Anforderungen an Format, Umfang und Struktur:
Die Lösung? Definiere für jeden Kanal ein eigenes Ausgabeprofil:
Mit einem guten PIM-System wie novomind iPIM oder Akeneo kannst du diese Profile einmalig konfigurieren und die Ausspielung automatisieren. So stellst du sicher, dass jeder Kanal genau die Daten erhält, die er benötigt.
Nun hast du einen umfassenden Überblick, worauf es bei der PIM-Einführung ankommt. Doch zwischen Theorie und erfolgreicher Umsetzung liegt oft ein großer Unterschied: Welches PIM-System ist wirklich das beste für dich? Was machst du, wenn ungeplante Komplikationen dazwischenkommen?
Genau hier kommen die Experten von piazza blu ins Spiel: Wir kümmern uns um deine PIM-Implementierung, vom Konzept über die Umsetzung bis hin zur langfristigen Optimierung.
Wir arbeiten mit einem MVP-Ansatz (Minimum Viable Product). Das bedeutet, eine erste funktionsfähige Version deines PIM-Systems ist bereits nach wenigen Monaten nutzbar. Im Regelfall erreichst du den MVP nach etwa drei Monaten – mit vollständigem Datenmodell, funktionierendem Produktimport, definierten Workflows sowie eingerichteten Rollen und Rechten. Ab hier kannst du dein neues PIM-System bereits nutzen.
Nach dem Go-live beginnt die nachhaltige Optimierung. Durch die tägliche Nutzung des Systems erkennst du, wo Nachbesserungsbedarf besteht. Mit unserem After-Go-live-Support und der kontinuierlichen Weiterentwicklung stimmen wir dein PIM-System in den folgenden Monaten immer besser auf deine Anforderungen ab.
Wir halten nichts davon, auf jedes Projekt die gleiche Schablone zu legen. Stattdessen finden wir eine individuelle Lösung, die zu deinem Unternehmen passt. Zu Beginn klären wir dafür gemeinsam die Rollen und damit verbundenen Aufgaben und Anforderungen.
Unsere Arbeitsweise basiert auf den agilen Prinzipien „Inspect“ und „Adapt“: Mit Dailys, Refinements und Reviews stellen wir sicher, dass dein Projekt stets auf Kurs bleibt, und passen es flexibel an, wenn sich Anforderungen ändern sollten.
Wir bringen das nötige Know-how für deine PIM-Einführung mit:
Vereinbare jetzt dein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch. Wir nehmen uns die nötige Zeit, um deine Ziele und Wünsche im Detail zu besprechen, und geben dir eine transparente Einschätzung zu deinem PIM-Projekt.
PIM verbessert die Datenqualität deiner Produktinformationen, woraus sich unter anderem folgende Vorteile für dich ergeben:
Mit einem MVP-Ansatz kannst du dein PIM-System oftmals schon nach etwa 3 Monaten nutzen. Allerdings ist die tatsächliche Dauer von einigen Faktoren wie der vorliegenden Datenmenge oder -qualität abhängig. Ein kleineres PIM-Projekt im Mittelstand mit Standardschnittstellen kann bereits in 4–6 Wochen umgesetzt werden. Große Projekte bei Konzernen mit Vollsortiment laufen auch mal 12 Monate und länger.
Die Kosten eines PIM-Systems schwanken je nach Software-Anbieter und den individuellen Voraussetzungen deines Unternehmens. Ein verbindliches Angebot erhältst du von uns in der persönlichen Beratung.

Torben Moyzio
Team Lead PIM
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