Der Einstieg war eine Bestandsaufnahme. Google Shopping mit KI-Modus und einem Shopping Graph von über 50 Milliarden Produkteinträgen, Perplexity mit direktem Kauf, ChatGPT mit eigener Shopping-Funktion, Amazon mit Rufus. Ollis Einordnung dazu: KI-Shopping entsteht nicht als neuer Kanal neben den bestehenden. Die bestehenden Kanäle übernehmen KI, und zwar alle auf einmal.

Damit war er beim Thema, das piazza blu seit Jahren begleitet: Produktdaten. KI funktioniert am besten mit sauberen Daten. Ein vager Produkttext, der von einem Regal spricht, das stabil ist und in mehreren Farben kommt, hilft einer KI wenig. Ein strukturierter Text, der Material, die Farben Grau, Schwarz und Weiß und die Maße 90 mal 180 Zentimeter klar benennt, macht den Unterschied. Aus diesem Gedanken hatte Olli eine KI-Readiness-Checkliste mitgebracht, von textlicher Klarheit über Attributpflege und Begriffskonsistenz bis zu Metadaten und dem Testen mit LLM-Feedback.

Für die Zuhörer aus Handel und IT war der Kern klar. Ein PIM-System wird wichtiger, nicht unwichtiger, wenn KI ins Spiel kommt. Wer heute in strukturierte, maschinenlesbare Produktdaten investiert, ist morgen in den KI-gestützten Suchen sichtbar.

Danke an novomind für die Einladung und die 20. Ausgabe. 25 Jahre feiert man am besten so, mit einem Blick nach vorn und einem Abend im GAGA Club.

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